Smart VitAALity – The Book

Insights, results and findings from an AAL pilot region

The book is available in German language only.

The book on the Carinthian pilot region for AAL technologies “Smart VitAALity”
The Carinthian pilot region for Active and Assisted Living (AAL) technologies “Smart VitAALity” was one of the largest Austrian projects in the field of AAL with a focus on health and social participation. It was implemented under the lead of Carinthia University of Applied Sciences as part of the “benefit” program of the Austrian research promotion agency FFG. Colleagues from the Institute for applied researach on ageing IARA, together with the project partners ILOGS, Hilfswerk Kärnten and Joanneum Research, have developed a technical AAL system and associated health services. The Smart VitAALity system was tested over a long period of time with 230 households in Klagenfurt, Villach and Ferlach, as well as evaluated from various perspectives. The 382-page Smart VitAALity book is now available with insights into methods, analyzes and results from the AAL pilot region.

1. Ausgabe, Jänner 2021
Herstellung und Verlag: BoD – Books on Demand, Norderstedt
ISBN: 978-3-7526-7433-0
© 2021 Johannes Oberzaucher

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar.

A glimpse into the book (German only)

Mit der demografischen Entwicklung als Hintergrund werden unsere alternde Gesellschaft und damit einhergehende Herausforderungen aktuell stärker denn je sichtbar. Die Zunahme chronischer Erkrankungen und damit einhergehende Autonomieverluste stellen eine besondere Herausforderung dar. Um sich diesen Herausforderungen erfolgreich stellen zu können, werden Anwendungen und Services, die auf den langfristigen Erhalt der Lebensqualität abzielen, als essenziell gesehen. Als innovative Lösungsstrategie sind in diesem Zusammenhang Services im Bereich Smart Home, Smart Service und weiterführend einer Smart City Infrastruktur im Bereich „Health, Inclusion und Assisted Living“ zu sehen. Vielfach kann die Entwicklung des AAL-Marktes den gestellten Erwartungen nicht standhalten. Warum sich diese trotz vorhandenen Nachfragepotenzials und innovativen Produktansätzen am Markt nicht nachhaltig durchsetzen können, wird auf die unzureichende Berücksichtigung gegenwärtiger Marktentwicklungs-barrieren bei der Gestaltung ihrer Geschäftsmodelle zurückgeführt. In diesem Zusammenhang fördert die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG Pilot- bzw. Testregionen in denen aktuell in rund 600 österreichischen Haushalten und Wohneinheiten innovative AAL-Lösungen installiert, im Alltagseinsatz erprobt und wissenschaftlich evaluiert werden bzw. wurden. Im Rahmen der Pilotregion Smart VitAALity wurde auf Basis eines bedarfs- und theoriebasierten Zugangs, im partizipativen Prozess gemeinsam mit späteren potenziellen Benutzer*innengruppen und Stakholder*innen ein technologisches System und integrierte Services entwickelt und versucht zu klären, wie die Wirksamkeit auf Kerndimensionen der empirisch messbaren Lebensqualität (Wohlbefinden, Gesundheit, Soziale Partizipation) ausgestaltet ist und ob definierte Determinanten der Lebensqualität beeinflusst werden können. Wirksamkeitsbeeinflussende Faktoren wie Akzeptanz und Nutzungsverhalten haben die Evaluationsdomänen erweitert. Im Sinne einer nachhaltigen Verwertung wurde eine sozioökonomische Potenzialanalyse realisiert und die Ergebnisse in eine Nachhaltigkeitsstrategie übergeführt. Ziel war und ist dabei immer gewesen, die wissenschaftlichen Befunde als Basis für eine langfristige Entwicklung und Verankerung der Smart VitAALity Lösung zu verwenden. Dies war die Basis für eine – im Sammelband auch dargelegte – erfolgreiche Produktumsetzung aus dem Forschungssetting heraus und damit auch der erste Schritt hin zu einer nachhaltigen Marktpräsenz und -entwicklung.

Die Printausgabe, sowie das E-Book kann im Online-)Buchhandel oder unter folgendem Link bestellt werden bzw. steht in der Bibliothek am Campus Klagenfurt Primoschgasse zum Entlehnen zur Verfügung.

Danksagung

Das Smart VitAALity Projektteam möchte sich im Besonderen bei den Co-Forscher*innen – den Senior*innen – bedanken, die uns im Rahmen des partizipativen Entwicklungsprozesses begleitet haben, als auch bei den Teilnehmer*innen der Smart VitAALity Studie. Die Bereitschaft zur Nutzung und Teilnahme, aber auch die langfristige Diskussion und Multiplikator-Funktion waren für das Team, die Projektdurchführung und Ergebnisgenerierung, als auch langfristige Verankerung entscheidend.

Auch wollen wir den beteiligten Gemeinden (Klagenfurt, Ferlach, Villach) für ihre Offenheit, aktive Teilnahme und jahrelange Unterstützung im Rahmen des Forschungsprojektes danken.

Dies gilt auch für die vielen regionalen Vereine (im Speziellen LAiF-Lebenswertes Altern in Ferlach, Repair Cafe), die uns in vielen Diskussionen, Treffen und Disseminationstätigkeiten aktiv unterstützt haben.

Und nicht zuletzt gilt auch der Dank den involvierten Personen im Bereich der Förderlinie benefit der österreichischen FFG und des BMVIT, die uns Türen geöffnet haben und uns immer aktiv unterstützt haben.

Über die Autor*innen

FH-Prof. Dipl. Ing. Dr. techn. Johannes Oberzaucher ist Professor für den Bereich Active and Assistive Technologies an den Studiengängen Medizintechnik und Healthcare IT. Seit dem Jahr 2016 ist er Leiter des Departements „Health and Assistive Technologies” am Institute for Applied Research on Ageing (IARA) an der Fachhochschule Kärnten. Seine Schwerpunkte im Forschungsfeld AAL liegen im Bereich der multidisziplinären Technologieentwicklung im partizipativen Prozess und der Evaluierung von AAL Lösungen auf Basis des Living Lab Ansatzes. Im Projekt Smart VitAALity war er u.a. in der Rolle des Projektleiters verantwortlich für die Gesamtprojektkoordination sowie Planung, Implementierung und Koordination der multidisziplinären Evaluierung sowie Verankerung und Überführung des Ansatzes hin zu einer langfristigen Markteinführung.

DI Daniela Krainer, Medizintechnikerin und Ergotherapeutin ist seit 2014 an der Fachhochschule Kärnten am Studiengang Medizintechnik in der Forschung sowie in der Lehre im Bereich Ageing Care & Technology tätig. Sie ist Mitarbeiterin am Institut für Applied Research on Ageing im Department „Health and Assistive Technologies“ und leitet seit 2018 die Forschungsgruppe Active & Assisted Living (AAL). Ihre Schwerpunkte liegen im Bereich der nutzerzentrierten und partizipativen Forschung sowie in der Evaluierung im Bereich Domänen der Technologieakzeptanz. Im Projekt Smart VitAALity war sie u.a. für das Feldtestmanagement, -koordination und -durchführung, sowie für die Evaluation der Zusammenhänge akzeptanzbeeinflussender Faktoren der Technologienutzung verantwortlich.

FH-Prof.in Mag.a Dr.in rer.nat. Olivia Kada forscht und lehrt am Studiengang Gesundheits- und Pflegemanagement der FH Kärnten und ist externe Lehrbeauftragte am Institut für Psychogerontologie (IPG) der FAU Erlangen-Nürnberg. Für ihre Forschungen im Bereich Langzeitpflege wurde sie mit dem Ignatius Nascher Preis für Geriatrie der Stadt Wien 2017 sowie dem Theo und Friedel Schöller-Preis 2016 ausgezeichnet. Im Projekt Smart VitAALity war sie u.a. verantwortlich für die Evaluation der Effekte auf die subjektive Lebensqualität.

Dipl.-Ing. Daniela Elisabeth Ströckl, BSc ist Mitarbeiterin des Studiengangs Medizintechnik, Mitglied des Departments „Health and Assistive Technologies“ am Institute for Applied Research on Ageing (IARA), der Forschungsgruppe AAL an der FH Kärnten sowie der Forschungsgruppe Application Engineering der Alpen Adria Universität. Ihre Schwerpunkte im Forschungsfeld der Medizininformatik bzw. AAL liegen in der Entwicklung von multimodalen Schnittstellen sowie der Evaluierung in den Bereichen User Experience und Nutzung von medizinischen Applikationen von der Prävention/Telemonitoring bis hin zu Krankenhausapplikationen. Im Projekt Smart VitAALity war sie u.a. verantwortlich für die Entwicklung der grafischen Benutzeroberflächen, der User Experience Evaluierung und der Nutzungsanalyse.

FH-Prof. Dr. Birgit Aigner-Walder ist Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Kärnten und leitet das Department „Demographic Change and Regional Development“ am Institute for Applied Research on Ageing (IARA). Ihre Schwerpunkte im Forschungsfeld Bevölkerungsökonomie sind die Analyse der Auswirkungen der Alterung der Bevölkerung auf den Arbeitsmarkt, private Konsumentscheidungen und die Daseinsvorsorge sowie die Evaluierung potenzieller Lösungsansätze zu bestehenden Herausforderungen in den genannten Feldern. Im Projekt Smart VitAALity war sie für die sozioökonomische Potenzialanalyse verantwortlich.

Dipl. Ing. Erich Krassnig ist Leiter der Abteilung IT-Services im Hilfswerk Kärnten. Im Projekt Smart VitAALity war er neben organisatorischen Tätigkeiten für die technische Begleitung der eingesetzten AAL Technologien im Hilfswerk Kärnten zuständig.

Dipl-Ing. Sandra Lisa Lattacher, BSc ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fachhochschule Kärnten (Forschungsgruppe AAL und Institut für Applied Research on Ageing im Department „Health and Assistive Technologies“). Neben den großen Forschungschwerpunkten Data Science und User Centered Design, liegen ihre Interessen in der medialen Entwicklung, Visualisierung und Verbreitung der Forschungsergebnisse über digitale Medien. Im Projekt Smart VitAALity war sie u.a. an der Datenanalyse verschiedener Evaluierungsparameter beteiligt.

 Dr. Walter Liebhart ist Geschäftsführer der Firma ILOGS mobile software GmbH (www.ILOGS.com). ILOGS ist Marktführer im Bereich der mobilen/ambulanten Dienste und beschäftigt sich seit fünf Jahren mit Forschung und Entwicklung von AAL-Lösungen. Im Rahmen von ZentrAAL lieferte ILOGS die technische Plattform, welche für zukünftige F&E Projekte sowie marktreife Produkte weiter ausgebaut wird.

 Albert Luger, BA MA ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Department „Demographic Change und Regional Development“ am Institute for Applied Research on Ageing (IARA) an der Fachhochschule Kärnten. Seine Forschungsinteressen umfassen energiewirtschaftliche, regionalökonomische und arbeitsmarktrelevante Fragestellungen. Im Projekt Smart VitAALity war er gemeinsam mit seinen Kolleg*innen verantwortlich für die gesundheitsökonomische Evaluierung (Kosten-Nutzen- und Kosten-Nutzwert-Analyse) der entwickelten technischen Assistenzsysteme.

Dipl. Ing. Kurt Majcen ist in der Forschungsgruppe „Connected Computing“ bei DIGITAL – Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien der JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH tätig. Seit 2010 koordinierte und führte er Projekte im Schwerpunkt Active and Assisted Living (AAL) durch, von 2015 bis 2019 u.a. auch die steirische AAL-Test Region „RegionAAL“. In Smart VitAALity leitete er das Team für die Erstellung des Sicherheitskonzeptes für die IKT-Lösungen.

Anna-Theresa Mark, BA, MA studierte „Gesundheits- und Pflegemanagement“ an der FH Kärnten sowie „International Health and Social Management“ am MCI Innsbruck. Seit 2018 ist sie im Studienbereich „Gesundheit und Soziales“ an der Fachhochschule Kärnten als wissenschaftliche Projektassistentin tätig. Im Projekt Smart VitAALity war sie an der Wirkungsanalyse zur Lebensqualität beteiligt.

 Robert Ofner, MSc. BSc. ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Department „Demographic Change and Regional Development“ am Institute for Applied Research on Ageing (IARA) an der Fachhochschule Kärnten. Im Projekt Smart VitAALity war er an der sozioökonomischen Potenzialanalyse beteiligt.

Dipl.-Ing. Elena Oberrauner, BSc ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe Active and Assisted Living und am Institute for Applied Research on Ageing (IARA), Department „Health and Assistive Technologies“, an der Fachhochschule Kärnten. Ihre Schwerpunkte sind User Centered Design, Nutzungsanalysen und Usability- & UX-Evaluierungen. Im Rahmen des Projektes Smart VitAALity beteiligte sie sich an der Durchführung der Rekrutierung, an der Mitentwicklung des Konzepts zur Nutzungsanalyse und unterstützte die Begleitung des Feldtests.  

MMag.a Petritz Christina, Bakk.a studierte Betriebswirtschaftslehre sowie Psychologie und ist verantwortlich für das Projektmanagement im Hilfswerk Kärnten. Ihre aktuellen Arbeitsschwerpunkte liegen u.a. im Bereich der Umsetzung der Digitalisierungsbestrebungen des Hilfswerk Kärnten im Rahmen der mobilen Pflege und Betreuung, soziale Nachhaltigkeit, Projekte im Zusammenhang mit einem Angebotsausbau (z.B. teilstationäre Tagesbetreuung für Senioren*innen) und Fördermanagement. Im Projekt Smart VitAALity war sie für die Koordination interner Ressourcen, Kommunikation und Berichtverfassung von Seiten des Hilfswerk Kärnten zuständig.

Dipl.-Ing. Johanna Plattner, BSc arbeitet seit 2016 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fachhochschule Kärnten am Studiengang Medizintechnik. Weiters ist sie Teil des Departments „Health and Assistive Technologies” am Institute for Applied Research on Ageing (IARA) und der Forschungsgruppe Active and Assisted Living. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen in der Konzeption und Implementierung von Softwarelösungen und Algorithmen für verschiedene Anwendungsfälle in den Bereichen IoT und assistive Technologien. Im Rahmen des Projektes Smart VitAALity arbeitete sie u.a. an der Durchführung von Workshops für die Anforderungsanalyse, unterstützte bei der Konzeptionierung und Umsetzung der Softwarelösung und wirkte bei der Durchführung und Analyse des Feldtestes mit.

Philip Scharf, MSc studierte Health Care IT an der Fachhochschule Kärnten, an der er auch in der Forschungsgruppe AAL als wissenschaftlicher wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitet. Im Projekt Smart VitAALity unterstütze er unter anderem die Bereiche Nutzungs- und Akzeptanzanalyse.

Lukas Wohofsky, MSc ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe Active & Assisted Living (AAL) am Institute for Applied Research on Ageing (IARA) an der Fachhochschule Kärnten. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Entwicklung und Evaluation von assistiven Technologien anhand des User-Centered Design Ansatzes. Im Projekt Smart VitAALity hat er die Auswertung der qualitativen Interviews im Rahmen der Akzeptanzanalyse durchgeführt und das Kapitel „Akzeptanz und Alltagsintegration von Smart VitAALity“ mitgestaltet.

 

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