{"id":2408,"date":"2020-10-08T09:52:20","date_gmt":"2020-10-08T07:52:20","guid":{"rendered":"https:\/\/forschung.fh-kaernten.at\/aal\/?p=2408"},"modified":"2020-10-08T17:55:23","modified_gmt":"2020-10-08T15:55:23","slug":"nachlese-coop4healthcare-online-final-event-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/forschung.fh-kaernten.at\/enable\/2020\/10\/08\/nachlese-coop4healthcare-online-final-event-2\/","title":{"rendered":"Nachlese: COOP4HEALTHCARE Online Final Event"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"2408\" class=\"elementor elementor-2408\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-67a6373 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"67a6373\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-66e1b25d\" data-id=\"66e1b25d\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5af294b5 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"5af294b5\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Jedes erfolgreiche Projekt verdient einen ebenso erfolgreichen Abschluss. Das COOP4HEALTHCARE-Projekt hatte vor, seinen erfolgreichen Lauf mit einem spannenden Nachmittag Ende M\u00e4rz 2020 in Klagenfurt, \u00d6sterreich, organisiert von der Fachhochschule K\u00e4rnten, abzuschlie\u00dfen. Die Einladungen waren bereits verschickt \u2013 doch dann kam Corona. Mit den Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr Veranstaltungen und Reisen, herausgegeben von den Regierungen sowohl in Slowenien als auch in \u00d6sterreich, war es unm\u00f6glich, eine grenz\u00fcbergreifende Konferenz mit ca. 80 Teilnehmer*innen zu veranstalten. So musste schweren Herzens das f\u00fcr Ende M\u00e4rz angesetzte Final Event abgesagt und die weitere Planung stillgelegt werden. Aber nicht lange! Bald schon setzte sich das Organisationsteam in den Kopf, die Abschlussveranstaltung des Projekts als Online Event durchzuf\u00fchren. Microsoft Teams wurde als geeignetste Plattform ausgew\u00e4hlt, die Einladungen wurden neu verschickt und endlich konnte das <strong>COOP4HEALTHCARE Online Final Event<\/strong> am 7. Mai 2020 zwischen 14 und 16 Uhr stattfinden.<\/p><p>Insgesamt 44 Teilnehmer*innen aus unterschiedlichsten Bereichen, wie z.B. KMUs, terti\u00e4ren Bildungseinrichtungen oder \u00f6ffentlichen Verwaltungen, bekamen ein Programm pr\u00e4sentiert, das vollgepackt war mit aufregenden und innovativen Ideen und technischen L\u00f6sungen. Nach einer kurzen Vorstellung der Agenda des Tages durch Moderatorin und Co-Organisatorin <strong>Sandra L. Lattacher<\/strong> (FH K\u00e4rnten), wurde das Wort an <strong>Daniela Krainer<\/strong> \u00fcbergeben, die aufseiten des Leadpartners FH K\u00e4rnten f\u00fcr das COOP4HEALTHCARE-Projekt verantwortlich ist. Sie begr\u00fc\u00dfte alle Anwesenden recht herzlich und hielt fest, dass in den zwei Jahren der Projektlaufzeit mit viel harter Arbeit und gro\u00dfem Einsatz viele Pilotprojekte angesto\u00dfen, gestartet und finalisiert werden konnten, und zwar immer mit einem Ziel vor Augen: der Bereitstellung hochqualitativer Gesundheitsversorgung f\u00fcr alle. Allerdings war schon mit Beginn des Projekts im Jahr 2018 klar, dass die Arbeit nach zwei Jahren nicht beendet sein w\u00fcrde. Daher sollte dieser Tag nicht nur der Schlusspunkt des Projekts sein, sondern auch der Startschuss f\u00fcr einen Healthcare Think Tank, der sich halbj\u00e4hrlich treffen und hochaktuelle Themen und Probleme der Gesundheitsversorgung im grenz\u00fcbergreifenden Raum diskutieren soll.<\/p><p>Nachdem das Wort wieder an Moderatorin Sandra L. Lattacher \u00fcbergeben wurde, stellte sie das Projekt COOP4HEALTHCARE kurz vor, unter anderem mit einer Auflistung aller beteiligter Partner: <strong>Fachhochschule Burgenland<\/strong> (AT),<strong> Privatklinik Graz Ragnitz<\/strong> (AT), <strong>evolaris next level GmbH<\/strong> (AT), <strong>Universit\u00e4t Ljubljana<\/strong> (SL), <strong>Technology Park Ljubljana Ltd.<\/strong> (SL), <strong>Innovation Technology Cluster<\/strong> (SL) und <strong>Fachhochschule K\u00e4rnten<\/strong> (AT, Lead). Sie beschrieb das Projekt auch in beeindruckenden Zahlen: \u00dcber die Projektlaufzeit von <strong>2 Jahren<\/strong> konnten <strong>7 Partner<\/strong> gemeinsam mit <strong>9 europ\u00e4ischen Mentor*innen<\/strong> insgesamt <strong>21 Pilot- und Demonstrationsprojekte<\/strong> starten, welche verbesserte Gesundheitsdienstleistungen f\u00fcr <strong>&gt;\u00a05.000 Menschen<\/strong> bereitstellen konnten. Insgesamt waren <strong>60 Institutionen<\/strong> involviert und <strong>3 \u00f6ffentliche Veranstaltungen<\/strong> sowie <strong>3 Policy Learning Labs <\/strong>wurden organisiert. Eine <strong>Roadmap 2020-2026<\/strong> wurde ausgearbeitet und <strong>42 Pilot- und Demonstrationsprojekte<\/strong> sind w\u00e4hrend ihrer Laufzeit geplant. Eines der Highlights der 2-j\u00e4hrigen Projektlaufzeit war eine der \u00f6ffentlichen Veranstaltungen, n\u00e4mlich das Smart Living Forum 2019, das im Rahmen des Innovationskongresses in Villach, \u00d6sterreich stattfand. Forscher*innen und Institutionen, die im Feld des Smart Living t\u00e4tig sind, waren eingeladen, ihre neuesten Erkenntnisse einem internationalen Publikum zu pr\u00e4sentieren. Alle angenommenen und peer-reviewten Kurzpapiere sind zum gegenw\u00e4rtigen Zeitpunkt im Druck und werden als Berichtsband ver\u00f6ffentlicht <a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>.<\/p><p>Als n\u00e4chster Programmpunkt folgte die erste Spotlight-Pr\u00e4sentation des Tages. <strong>Robert Ofner<\/strong>, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Studienbereich Wirtschaft der FH K\u00e4rnten, gab einen interessanten Einblick in interregionale Herausforderungen und Chancen in der Gesundheitsversorgung und warf einen Blick auf \u00c4hnlichkeiten und Unterschiede in slowenischen und \u00f6sterreichischen Gesundheitsdaten und den Gesundheitssystemen der L\u00e4nder. Die zweite Spotlight-Pr\u00e4sentation von <strong>Simona<\/strong> <strong>Hvali\u010d Touzery<\/strong>, Assistenzprofessorin an der Universit\u00e4t Ljubljana, beleuchtete die Wirkung von verschiedenen Funktionalit\u00e4ten von Telecare-L\u00f6sungen auf slowenische betreuende\/pflegende Angeh\u00f6rige \u00e4lterer Menschen und konnte auf viele potenzielle positive (psychologische) Effekte von Telecare-L\u00f6sungen hinweisen.<\/p><p>Nach einer 10-min\u00fctigen Pause war es Zeit f\u00fcr die Lightning Demos. In einer Spanne von 15 Minuten wurden drei Erfolgsgeschichten aus dem Bereich der Telehealth-Anwendungen im grenz\u00fcbergreifenden Gebiet pr\u00e4sentiert. Die erste Pr\u00e4sentatorin war <strong>Julia Aldrian<\/strong> von Exthek, einem \u00f6sterreichischen KMU. Sie stellte EMMA vor, ein sprachgesteuertes Assistenzsystem, das sich vorwiegend an \u00e4ltere Menschen richtet, die ihre Unabh\u00e4ngigkeit und Autonomie bewahren wollen. Darauf folgte <strong>Christian Kittl<\/strong> von Evolaris, einem \u00f6sterreichischen Innovationszentrum. Er pr\u00e4sentierte die Evocall Medical-L\u00f6sung, einer Videoassistenz via Smart Glasses, Smartphone oder Mobilger\u00e4t, die im grenz\u00fcbergreifenden Raum eingesetzt wird. Zum Abschluss pr\u00e4sentierte noch <strong>Elena<\/strong> <strong>Nikolav\u010di\u010d<\/strong> von Telekom Slovenije ein smartes System der integrierten Pflege und Gesundheit aus der Ferne.<\/p><p>Dann wurde es Zeit f\u00fcr den finalen und aufregendsten Teil des Tages: den Kick-off des Healthcare Think Tank. Dieses Format soll als Diskussionsraum dienen, mit dem ma\u00dfgeblichen Ziel, die Gesundheitssysteme in Slowenien und \u00d6sterreich gleicherma\u00dfen zu verbessern. Die Teilnehmer*innen dieser initialen Session, die von Daniela Krainer moderiert wurde, waren <strong>Gabriele Hagendorfer-Jauk<\/strong>, Hochschullehrende der FH K\u00e4rnten mit einem Fokus auf qualitative Sozialforschung und Gerontologie, <strong>Gregor Cuzak<\/strong>, Mitgestalter und Mitorganisator von HealthDay.si, dem slowenischen eHealth-\u00d6kosystem, <strong>Drago Rudel<\/strong>, CEO von MKS d.o.o., einem KMU, das auf Telecare-L\u00f6sungen f\u00fcr gebrechliche und beeintr\u00e4chtigte Menschen spezialisiert ist, die zuhause wohnen, und schlie\u00dflich <strong>Uli Waibel<\/strong>, Generalsekret\u00e4r von AAL Austria. Alle vier Teilnehmenden brachten hochinteressante Punkte in eine sehr ergiebige Diskussion \u00fcber die Herausforderungen in der Sicherstellung hochqualitativer Versorgung f\u00fcr alle und in der Implementierung innovativer Gesundheitsl\u00f6sungen im grenz\u00fcbergreifenden Raum ein.<\/p><p>Abschlie\u00dfend sprachen sowohl Daniela Krainer als auch Sandra L. Lattacher eine offene Einladung an alle Anwesenden aus, beim Healthcare Think Tank mitzumachen, der sich halbj\u00e4hrlich treffen soll, um die dr\u00e4ngendsten Probleme des Gesundheitssystems und der Gesundheitsversorgung zu diskutieren.<\/p><p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> <a href=\"https:\/\/forschung.fh-kaernten.at\/aal\/en\/publikationen\/smart-living-forum-2019\/\">https:\/\/forschung.fh-kaernten.at\/aal\/en\/publikationen\/smart-living-forum-2019\/<\/a><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-065fcca elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"065fcca\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-eaa0c50\" data-id=\"eaa0c50\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1c6135c elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"1c6135c\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p style=\"text-align: right\">Autor der Nachlese: <a href=\"https:\/\/www.fh-kaernten.at\/mitarbeiter-details?person=m.perchtaler\">Manuela Perchtaler<\/a> <\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-ad55d11 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"ad55d11\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-bdf28d8\" data-id=\"bdf28d8\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-e1737ff elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"e1737ff\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>F\u00fcr unsere Leser zum Download: <br \/><\/strong><\/p><p><strong>Die Roadmap 2020 &#8211; 2026<\/strong> f\u00fcr integrierte Gesundheitsl\u00f6sungen \u2013 das dauerhafte strategische Ergebnis des Projekts, das zur Koordinierung der k\u00fcnftigen Aktionsentwicklung w\u00e4hrend der Evaluierung und Verbesserung der Pilotprojekte verwendet wird und die Perspektiven der Stakeholder ber\u00fccksichtigt, um eine langfristige, nachhaltige Zusammenarbeit zu generieren, die \u00fcber das Projektende hinausgeht.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-dd4563a elementor-align-center elementor-widget elementor-widget-button\" data-id=\"dd4563a\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"button.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-button-wrapper\">\n\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-button elementor-button-link elementor-size-sm\" href=\"https:\/\/forschung.fh-kaernten.at\/aal\/files\/2020\/10\/D.T3.2.1-Roadmap-2020-2026-Disseminaton-vfinal.pdf\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-content-wrapper\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-icon\">\n\t\t\t\t<i aria-hidden=\"true\" class=\"far fa-bookmark\"><\/i>\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-text\">Download<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jedes erfolgreiche Projekt verdient einen ebenso erfolgreichen Abschluss. 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