{"id":2282,"date":"2021-11-26T07:23:26","date_gmt":"2021-11-26T06:23:26","guid":{"rendered":"https:\/\/forschung.fh-kaernten.at\/ffh2022\/?page_id=2282"},"modified":"2021-11-26T10:23:58","modified_gmt":"2021-11-26T09:23:58","slug":"panel-2-nachhaltiger-konsum","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/forschung.fh-kaernten.at\/ffh2022\/panel-2-nachhaltiger-konsum\/","title":{"rendered":"Panel 2: Nachhaltiger Konsum"},"content":{"rendered":"<h2>Bewusst, ethisch, umweltfreundlich?<br \/> Nachhaltiger Konsum zur St\u00e4rkung der Resilienz von St\u00e4dten, Gemeinden und Regionen<\/h2>\n<p><strong>Chairs:<br \/>Karin Dobernig,<\/strong> FH Wiener Neustadt<br \/><strong>Elisabeth Steiner,<\/strong> FH Wiener Neustadt<br \/><strong>Birgit Teufer,<\/strong> IMC FH Krems<\/p>\n<h6>Ziel dieses Panels ist, nachhaltigen Konsum aus unterschiedlichen disziplin\u00e4ren Blickwinkeln zu beleuchten und mit St\u00e4rkung der Resilienz von St\u00e4dten, Gemeinden und Regionen in Verbindung zu bringen. <\/h6>\n<h2>Themen<\/h2>\n<p>Wir m\u00f6chten in diesem Panel Forschung zu alternativen, nachhaltigen Konsumformen eine Plattform bieten und deren m\u00f6glichen Einfluss auf die St\u00e4rkung der Resilienz von St\u00e4dten, Gemeinden und Regionen diskutieren. Wir freuen uns \u00fcber Beitr\u00e4ge, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven und Forschungsdisziplinen mit dem vielschichtigen Feld des nachhaltigen Konsums auseinandersetzen.<\/p>\n<p>Eingereicht werden k\u00f6nnen u. a. Beitr\u00e4gen zu\/r:<\/p>\n<ul>\n<li>Beschreibung und Erforschung von nachhaltigen Konsum- und Prosumptionspraktiken sowie Suffizienzstrategien in unterschiedlichen Konsumkontexten<\/li>\n<li>Erforschung von Motiven f\u00fcr nachhaltigen Konsum in unterschiedlichsten Konsumkontexten wie etwa Ern\u00e4hrung, Mobilit\u00e4t, und Energie<\/li>\n<li>Verst\u00e4ndnis der vorherrschenden Hindernisse f\u00fcr nachhaltigen Konsum sowie der Faktoren, die m\u00f6glicherweise die \u00dcbernahme nachhaltiger Konsummuster behindern<\/li>\n<li>Theorien, die nachhaltiges Konsumverhalten erkl\u00e4ren oder modellieren<\/li>\n<li>Entwicklung und Untersuchung von Ma\u00dfnahmen um nachhaltigen Konsum zu f\u00f6rdern und VerbraucherInnen f\u00fcr die Umweltauswirkungen ihrer Konsumpraktiken zu sensibilisieren<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Eingereichte Beitr\u00e4ge sollten einen theoretischen Rahmen sowie wissenschaftliche und praktische Implikationen darlegen. Auch sind Forschungsarbeiten von besonderem Interesse, die m\u00f6glichst transdisziplin\u00e4r durchgef\u00fchrt wurden. Transdisziplinarit\u00e4t umfasst auch den Einbezug von nicht-wissenschaftlichen Stakeholdern, d.h. Arbeiten, die Citizen Science Aspekte ber\u00fccksichtigt haben, sind ganz besonders willkommen. Beitr\u00e4ge von Jungforscher*innen bzw. Studierenden werden ausdr\u00fccklich begr\u00fc\u00dft.<\/p>\n<h2>Zusammenfassung<\/h2>\n<p>F\u00fcr einen Wandel hin zu einer \u00f6kologisch nachhaltigen und sozial vertr\u00e4glichen Wirtschaft und Gesellschaft ist eine umfassende Transformation von Konsumpraktiken in industrialisierten L\u00e4ndern \u2013 allen voran in den Bereichen Mobilit\u00e4t, Ern\u00e4hrung, und Energie \u2013 unerl\u00e4sslich. Konsument*innen haben durch ihre Entscheidungen, Verhaltensweisen und Alltagspraktiken gro\u00dfe Auswirkungen auf ihre soziale und biophysische Umwelt. Zugleich sind sie Kernakteure des Wandels hin zu einer nachhaltigen und gerechten Gesellschaft.<\/p>\n<p>Die F\u00f6rderung nachhaltigen Konsumverhaltens ist jedoch mit Herausforderungen verbunden. Umwelteinstellung und -bewusstsein werden oft nicht in Verhaltensweisen umgesetzt (Tsarenko et al., 2013), was dazu f\u00fchrt, dass nachhaltige Produkte nur in erstaunlich geringem Ma\u00dfe angenommen werden (de Pelsmacker, Driesen, &amp; Rayp, 2005). W\u00e4hrend die internen Motive f\u00fcr nachhaltige Konsumentscheidungen schon recht gut untersucht wurden, ist die Rolle externer Einfl\u00fcsse noch wenig bekannt. In Anbetracht der Tatsache, dass sich Unternehmen zunehmend bem\u00fchen, bewusste Gesch\u00e4ftspraktiken einzuf\u00fchren und zu kommunizieren, ist es von wesentlicher Bedeutung zu verstehen, wie diese Ma\u00dfnahmen die Reaktionen der Verbraucher*innen beeinflussen.<\/p>\n<p>Nachhaltiger Konsum beschreibt die Nutzung von Dienstleistungen und Produkten, die menschliche Grundbed\u00fcrfnisse befriedigen und eine bessere Lebensqualit\u00e4t bieten, w\u00e4hrend gleichzeitig die Nutzung nat\u00fcrlicher Ressourcen sowie Emissionen und Abf\u00e4lle w\u00e4hrend des Lebenszyklus minimiert werden, um die Grundbed\u00fcrfnisse k\u00fcnftiger Generationen nicht zu gef\u00e4hrden (Norwegian Ministry of the Environment, 1994). Im Rahmen eines integrativen Ansatzes zur sozial-\u00f6kologischen Transformation (G\u00f6rg, et al., 2017) haben alternative, verantwortungsvollere Formen des Konsums in den letzten Jahren und Jahrzehnten Aufmerksamkeit erhalten (Albinsson &amp; Yasanthi Perera, 2012). Der Begriff des \u201eNachhaltigen Konsums\u201c umfasst dabei eine Vielzahl von Ans\u00e4tzen \u2013 vom Kauf energieeffizienter und \u00f6kologischer Produkte, \u00fcber kollaborative Konsumpraktiken wie etwa teilen und tauschen bis hin zu einer absoluten Reduktion von Ressourcen und -Energiekonsum im Sinne der Suffizienz und des Minimalismus. Auch die unterschiedlichen Rollen der Konsument*innen \u2013 als Prosument*innen in Energiegemeinschaften oder Nahrungsmittelproduzent*innen im urbanen Eigenanbau \u2013 sind in den letzten Jahren verst\u00e4rkt in die Aufmerksamkeit des wissenschaftlichen Diskurses ger\u00fcckt.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Konsumpraktiken tragen auch wesentlich zur Gestaltung der St\u00e4dte, Gemeinden und Regionen in denen sie stattfinden bei. Gerade in Zeiten des globalen Wettbewerbs m\u00fcssen sich Regionen auf lokale und regionale Bed\u00fcrfnisse und Bestrebungen konzentrieren, um \u00fcberleben zu k\u00f6nnen (Pike, Rodr\u00edguez-Pose, &amp; Tomaney, 2016). Neue Konsumformen bieten Innovationspotenzial und k\u00f6nnen durch die Ber\u00fccksichtigung von Nachhaltigkeitsthemen Regionen einen Vorteil f\u00fcr die Entwicklung verschaffen (Potts, 2010).<\/p>\n<h6>Alle Panels unterliegen den Einreichkriterien von Track 3.\u200b\u200b<\/h6>\n<p>\t\t\t<a href=\"https:\/\/forschung.fh-kaernten.at\/ffh2022\/track3-topics\" role=\"button\"><br \/>\n\t\t\t\t\t\tHier geht&#8217;s zu den  Einreichkriterien Call For Papers &#8211; Track 3<br \/>\n\t\t\t\t\t<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bewusst, ethisch, umweltfreundlich? 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