{"id":2411,"date":"2021-11-26T09:53:05","date_gmt":"2021-11-26T08:53:05","guid":{"rendered":"https:\/\/forschung.fh-kaernten.at\/ffh2022\/?page_id=2411"},"modified":"2021-11-26T10:25:31","modified_gmt":"2021-11-26T09:25:31","slug":"panel-5-pffh","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/forschung.fh-kaernten.at\/ffh2022\/panel-5-pffh\/","title":{"rendered":"Panel 5: PFFH"},"content":{"rendered":"<h2>Partizipative Forschung an und mit Fachhochschulen \u2013 Wirksamkeit und Herausforderungen<\/h2>\n<p><strong>Chair: Marika Gruber, <\/strong>Fachhochschule K\u00e4rnten<br \/><strong>Co-Chair: Gabriele Hagendorfer-Jauk, <\/strong>Fachhochschule K\u00e4rnten<\/p>\n<h6>Ziel ist die Diskussion von partizipativen Forschungsans\u00e4tzen unter besonderer Ber\u00fccksichtigung von Citizen Science an\/mit \u00f6sterreichischen FHs hinsichtlich Wissenschaftlichkeit, Mehrwert, Wirkung und Methoden.<\/h6>\n<h2>Themen<\/h2>\n<ul>\n<li>Erfahrungen mit partizipativen Forschungsdesigns: Kollaboration im Forschungszyklus \u2013 von der Projektkonzeption, \u00fcber die Erhebung, Auswertung, Validierung bis hin zur Dissemination<\/li>\n<li>Prinzipien und Arbeitsweisen im Zusammenwirken mit Praxispartner:innen, Co-Forscher:innen und Akteur:innen der Zivilgesellschaft in verschiedensten Forschungsfeldern, wie etwa partizipative Alternsforschung, partizipative Migrationsforschung oder partizipative Bildungsforschung<\/li>\n<li>Erfolgsfaktoren f\u00fcr die Erreichbarkeit, Aktivierung und Einbindung diverser, auch schwer erreichbarer und vulnerabler Zielgruppen wie Sch\u00fcler:innen, Senior:innen oder Migrant:innen sowie diverse Anwendungsfelder partizipativer Forschung (z.B. partizipative Gesundheitsforschung, Community Studies, partizipative Alternsforschung, partizipative Technologieentwicklung) \u2013 Erfahrungen aus aktuellen Projektbez\u00fcgen<\/li>\n<li>Einsatz partizipativer Methoden und Tools in unterschiedlichen kollaborativen Forschungsrealit\u00e4ten \u2013 M\u00f6glichkeiten und Grenzen<\/li>\n<li>Integration von partizipativen Forschungsmethoden in Studienprogramme und Curricula \u2013 M\u00f6glichkeiten zur und Erfahrungen aus der Einbindung von Studierenden und Nachwuchswissenschafter:innen in partizipative Forschungsprozesse<\/li>\n<li>Nachhaltigkeit und Wirksamkeit: Was kommt nach dem Abschluss des kollaborativen Forschungsprozesses \u2013 was bleibt, was geht weiter, was etabliert sich?<\/li>\n<li>Methoden, Instrumente und partizipative Ans\u00e4tze zur Messung der Wirksamkeit partizipativer Forschung \u2013 partizipative Forschung zwischen G\u00fctekriterien der Wissenschaftlichkeit und Wirkungsentfaltung<\/li>\n<li>Kollaborativ entwickelte Forschungsergebnisse kommunizieren \u2013 in die disziplin\u00e4r aufgef\u00e4cherte wissenschaftliche Community, die Alltagsrealit\u00e4t der Zivilgesellschaft, die Medien oder Politik: kritische Fragen, Fallstricke, wissenschaftstheoretische und praktische Antworten<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Zusammenfassung<\/h2>\n<p>Das kollaborative und partizipative Erforschen von Themen, das auf gesellschaftliches Wohlergehen, die Anpassung an aktuelle Herausforderungen und Krisen sowie auf eine langfristige Verankerung von wirksamen Initiativen ausgerichtet ist, gilt als grundlegende Zielsetzung verschiedenster partizipativer Ans\u00e4tze in Forschung und Entwicklung. Zu nennen sind hier u.a. Citizen Science, Participatory Action Research (PAR), Community based participatory research (CBPR) [1], nutzer:innenzentrierte Forschung, aber auch Co-Creation oder Co-Research. Es sind hierbei auch alle transdisziplin\u00e4ren Forschungsans\u00e4tze umfasst, bei denen akademische Forscher:innen unterschiedlicher Disziplinen mit nicht-akademischen Forschungsteilnehmer:innen gemeinsam neues Wissen zur Zielerreichung \u00a0schaffen [2].<\/p>\n<p>In der an Fachhochschulen etablierten angewandten Forschung ist das \u201egemeinsam wirksam werden\u201c bereits breit verankert, der Zugang zu diversen Co-Forschenden und deren Einbindung auf Augenh\u00f6he bleibt anspruchsvolle Grundvoraussetzung f\u00fcr die Arbeit an einer gesellschaftlich relevanten und wirksamen Wissensqualit\u00e4t, welche sowohl innovative Resultate hervorbringt und gleichzeitig die Resilienz von Gesellschaft, Wirtschaft, Staat bzw. Umwelt und Natur st\u00e4rkt. Partizipative Forschung wird jedoch auch begleitet von Herausforderungen und offenen Fragen: Wie kann es gelingen, auch schwer erreichbare und\/oder vulnerable Zielgruppen in Forschungsprozesse zu integrieren? Welche Erfahrungen zur Forschungskollaboration zwischen Wissenschafts-, Gesellschafts-, Wirtschafts- und staatlichen Akteur:innen, in den verschiedenen Stufen des Forschungsprozesses gibt es? Welche Methoden und Tools zeigen sich hier besonders erfolgsversprechend? Welche sozialen Innovationen und nachhaltigen Strategien, welche gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ressourcenbezogenen Mehrwerte entstehen durch dieses Zusammenwirken, sowohl f\u00fcr die beteiligten Akteur:innen, die Zivilgesellschaft als auch f\u00fcr die Wissenschaftler:innen der jeweiligen Fachbereiche? Wie l\u00e4sst sich eine nachhaltige Verankerung von gemeinsam entwickelten Ma\u00dfnahmen, Prozessen, Produkten, Netzwerken oder Dienstleistungen erzielen und wie l\u00e4sst sich zudem die Wirkung von partizipativen Forschungsprozessen messen und kommunizieren?<\/p>\n<p>Dieses Panel m\u00f6chte einen Erfahrungsaustausch zu partizipativer Forschung er\u00f6ffnen, unabh\u00e4ngig von den jeweiligen Fachdisziplinen und den entsprechenden Forschungsfeldern. Innovative Perspektiven auf m\u00f6gliche Wege zur Erfassung und Beteiligung unterschiedlicher Stimmen und Erfahrungen von und mit Co-Forschenden werden dabei beleuchtet und diskutiert, um f\u00fcr die weitere Arbeit Anst\u00f6\u00dfe, Ideen sowie kritische Feedbacks zu sammeln und vor allem die Freude an der partizipativen Forschungspraxis zu befl\u00fcgeln. Zur Einreichung besonders eingeladen werden auch Nachwuchswissenschafter:innen, die sich in ihren fertiggestellten oder laufenden Abschlussarbeiten mit den Panelthemen auseinandersetzen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>References<\/strong><\/p>\n<p>[1] M. V. Eitzel, J. L. Cappadonna, C. Santos\u2010Lang, \u00a0R. E. Duerr, A. Virapongse, S. E. West, C. Kyba, A. Bowser, C. B. Cooper,A. Sforzi,\u00a0 A. N. Metcalfe, E. S. Harris, M. Thiel, M. Haklay, L. \u00a0Ponciano, J. Roche, L. Ceccaroni, F. M. Shilling,D. D\u00f6rler, F. Heigl, T. Kiessling,\u00a0 B. Y. Davis &amp; Q. Jiang, \u201cCitizen Science Terminology Matters: Exploring Key Terms\u201d in C<em>itizen Science: Theory and Practice<\/em>, 2, 1, 2017, DOI: http:\/\/doi.org\/10.5334\/cstp.96<\/p>\n<p>[2] OECD, \u201cAddressing Societal Challenges using Transdisciplinary Research\u201d, STI Policy Paper, No. 88, 2020, URL: https:\/\/www.fwf.ac.at\/fileadmin\/files\/Dokumente\/Downloads\/2020_OECD-report_addressing_TD_challenges.pdf<\/p>\n<h6>Alle Panels unterliegen den Einreichkriterien von Track 3.\u200b\u200b<\/h6>\n<p>\t\t\t<a href=\"https:\/\/forschung.fh-kaernten.at\/ffh2022\/track3-topics\" role=\"button\"><br \/>\n\t\t\t\t\t\tHier geht&#8217;s zu den  Einreichkriterien Call For Papers &#8211; Track 3<br \/>\n\t\t\t\t\t<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Partizipative Forschung an und mit Fachhochschulen \u2013 Wirksamkeit und Herausforderungen Chair: Marika Gruber, Fachhochschule K\u00e4rntenCo-Chair: [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":151,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"page-templates\/page_fullwidth.php","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"class_list":["post-2411","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/forschung.fh-kaernten.at\/ffh2022\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2411","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/forschung.fh-kaernten.at\/ffh2022\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/forschung.fh-kaernten.at\/ffh2022\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/forschung.fh-kaernten.at\/ffh2022\/wp-json\/wp\/v2\/users\/151"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/forschung.fh-kaernten.at\/ffh2022\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2411"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/forschung.fh-kaernten.at\/ffh2022\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2411\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/forschung.fh-kaernten.at\/ffh2022\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2411"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}