{"id":739,"date":"2021-02-18T12:13:15","date_gmt":"2021-02-18T11:13:15","guid":{"rendered":"https:\/\/forschung.fh-kaernten.at\/reha2030\/?page_id=739"},"modified":"2021-02-18T13:43:47","modified_gmt":"2021-02-18T12:43:47","slug":"nachlese-reha2030-future-talk","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/forschung.fh-kaernten.at\/reha2030\/future-talk\/nachlese-reha2030-future-talk\/","title":{"rendered":"Nachlese: REHA2030 Future Talk"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right\">Autor: Lukas Wohofsky<\/p>\n<p><strong>das reha2030 service modell.<\/strong> Ein Hauptaspekt im Projekt REHA2030 ist die Entwicklung eines bed\u00fcrfnisorientierten Service Modells, um Rehabilitation nach einem Schlaganfall in Form von Teletherapie f\u00fcr Patient*innen zu erm\u00f6glichen. Dieses Modell wird dabei von einer im Projekt entwickelten, technologischen Plattform (Tablet, Webinterface und Therapieroboter) unterst\u00fctzt. Das Service Modell wurde im Kontext der Rehabilitationslandschaften der im Projekt beteiligten L\u00e4nder \u00d6sterreich und Slowenien entworfen. Um einerseits dieses Service Modell aus \u00f6sterreichischer Sicht zu validieren und andererseits Ideen f\u00fcr Einzelschritte wie der Finanzierung oder Fragen nach dem Service Provider und anderen Rahmenbedingungen f\u00fcr erfolgreiche Telerehabilitation zu generieren, wurde ein interdisziplin\u00e4rer Workshop \u2013 der Future Talk \u2013 mit Teilnehmer*innen aus dem erweiterten Rehabilitationsbereich geplant und durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>future talk workshop.<\/strong><br \/>\nDer Future Talk Workshop am 14. J\u00e4nner 2021 im Rahmen des Projekts REHA2030 konnte mit einer heterogenen Teilnehmer*innengruppe aus verschiedenen Bereichen mit Bezug zur (Tele)-Rehabilitation \u2013 Therapie, Medizin, Klinikwesen, Wirtschaft und Technik, Versicherung \u2013 aufwarten, wodurch optimale Voraussetzungen f\u00fcr umfassende Sichtweisen und Diskussionen gegeben waren. 15 Expert*innen teilten in tatkr\u00e4ftiger Mitwirkung ihre Expertise und ihre Ideen und wurden dabei von einem achtk\u00f6pfigen Team der FH-K\u00e4rnten erg\u00e4nzt, welche in den Rollen der Moderation und Dokumentation und nat\u00fcrlich auch der Diskussion durch den Workshop begleiteten.<\/p>\n<p><strong>ergebnisse. <\/strong>Bei Betrachtung des Service Blueprints zeigte sich im Workshop, dass das erarbeitete Service Modell bereits die allermeisten relevante Schritte, vom Ansuchen f\u00fcr (Tele)-Rehabilitation und der station\u00e4ren Reha \u00fcber die Beschaffung der technischen Komponenten bis hin zur eigentlichen Durchf\u00fchrung der Teletherapie, enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>Einzelne Aspekte des Service Modells wurden intensiv diskutiert, wie beispielsweise die Chancen, die hinsichtlich einer inter-organisationalen L\u00f6sung wie REHA2030 bestehen. Durch das REHA2030 System k\u00f6nnte die Schnittstelle zwischen Reha-Kliniken, freiberuflichen Therapeut*innen und Haus\u00e4rzt*innen \u00fcberbr\u00fcckt werden, Bedarfe und Verf\u00fcgbarkeiten abgebildet sowie die Kommunikation und damit eine gemeinsame Arbeit mit dem Ziel der bestm\u00f6glichen Versorgung der Patient*innen gest\u00e4rkt werden.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung im REHA2030 Service Modell stellt die Finanzierung dar. Der Future Talk Workshop konnte Richtungen aufzeigen, welche Finanzierungsmodelle denkbar sind aber auch was hinsichtlich Zug\u00e4nglichkeit zu den Services (Stichwort soziale Schere) bedacht werden muss. Auch auf die Fragen nach dem Service Provider \u2013 wer \u00fcbernimmt die Bereitstellung, Lieferung, Support, etc. \u2013 wurden m\u00f6gliche L\u00f6sungswege aufgezeigt, wie diesen offenen Punkten in Zukunft begegnet werden kann. Hierbei zeigte sich, wie vielf\u00e4ltig die M\u00f6glichkeiten sind: von Versicherungen als Dachgesellschaften mit Subunternehmen und Servicevertr\u00e4ge mit Orthop\u00e4dietechnikfirmen \u00fcber die Integration einzelner Services in das Leistungsangebot von Reha-Kliniken bis hin zur \u00dcbernahme von Einzelt\u00e4tigkeiten durch Therapeut*innen \u2013 Ans\u00e4tze, die weiter abgekl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p>Diese Ergebnisse sind Ausz\u00fcge aus einer Vielzahl an im Workshop gesammelten Informationen.<\/p>\n<p><strong>ausblick. <\/strong>Die gef\u00fchrten Diskussionen zeigten einerseits den gro\u00dfen Wert und das Potential der pr\u00e4sentierten REHA2030 Telerehabilitationsl\u00f6sung und dem dazugeh\u00f6rigen Servicemodell und andererseits auch die vielen noch ungekl\u00e4rten Schritte bis zu einer Etablierung des Systems im Rehabilitationspfad. Auf den Ergebnissen des Future Talk Workshops werden wir aufbauen und in Folgegespr\u00e4chen konkretere L\u00f6sungen erarbeiten. Da das Projekt REHA2030 ein Kooperationsprojekt zwischen \u00d6sterreich und Slowenien ist, wird das Service Modell auch im Kontext des Slowenischen Gesundheitssystems betrachtet und in einem Workshop evaluiert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor: Lukas Wohofsky das reha2030 service modell. Ein Hauptaspekt im Projekt REHA2030 ist die Entwicklung eines bed\u00fcrfnisorientierten Service Modells, um Rehabilitation nach einem Schlaganfall in Form von Teletherapie f\u00fcr Patient*innen zu erm\u00f6glichen. Dieses Modell wird dabei von einer im Projekt entwickelten, technologischen Plattform (Tablet, Webinterface und Therapieroboter) unterst\u00fctzt. 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