Am 20. März 2026 traf sich die europäische Drohnen-Community in Bozen zum START2-Abschlussevent. Bergretter, Forschende und Entwickler aus Österreich, Italien und Deutschland tauschten sich über den operativen Einsatz von UAS in alpinen Notfällen aus.
Das SIENA-Team war mit zwei Schwerpunkten vertreten: Dr. Gernot Paulus präsentierte die aktualisierte Version unseres webbasierten Risikobewertungs-Tools, das nun gezielt auf Basis des Feedbacks von Rettungskräften optimiert wurde.
Anschließend nahm Dariia Strelnikova an der Podiumsdiskussion zur Zukunft der Drohnentechnologie in der Bergrettung teil.
Der Tag war geprägt von praxisnahen Impulsen: von leichten UAS und Transportdrohnen über medizinische Evakuierungsstudien bis hin zu autonomen Flugalgorithmen und KI-gestützter Flugplanung. Die abschließende Diskussion bündelte die Erkenntnisse aus START2 und skizzierte klare nächste Schritte – standardisierte Risikoprotokolle, bessere Ausbildung, Test-Sandboxes für neue Ansätze und die operative Verzahnung von Rettung, Industrie und Forschung.
START2 endet hier nicht. Es markiert den Übergang von der Projektphase zur langfristigen Zusammenarbeit. Wir danken den Organisatoren, den Rettungsteams und unseren Partnern für den intensiven Austausch und freuen uns auf die nächsten Schritte.
Zur besseren Lesbarkeit wird in diesem Text auf die gleichzeitige Verwendung männlicher, weiblicher und diverser Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.