KI-basierte Gesichtserkennung von Japanmakaken
Gesichtserkennungsalgorithmen sind im Alltag weit verbreitet. In der Wildtierforschung stellt die individuelle Identifizierung von Tieren jedoch eine besondere Herausforderung dar. Japanmakaken weisen subtile, aber eindeutige Gesichtsmerkmale auf – von der Form der Augenpartie über die Nasenstruktur bis hin zu individuellen Fellmustern im Gesichtsbereich. Diese Merkmale macht sich das Smart Monkey Lab zunutze.
Die Entwicklung der Gesichtserkennung erfolgt in enger Abstimmung zwischen Verhaltensbiologie der Universität Wien und Digital-Expertise der FH Kärnten. Der Workflow umfasst:
Ziel ist ein robustes System, das im Alltag des Affenbergs praktikabel einsetzbar ist und auch von Parkmitarbeitenden oder im Rahmen von Citizen-Science-Formaten genutzt werden kann.
Das Projekt Smart Monkey Lab wird im Rahmen des BRIDGE-Programms von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gefördert (Projekt-Nr. 4639393, Laufzeit 2023–2026).